Benkendorfer Hippelein

Drei neue Wohnungen mit zweimal rund 80 und einmal rund 70 Quadratmetern Größe entstehen hier: Die GEWOBAU Schwabach ist im Januar das nächste Sanierungs-Projekt angegangen. In der Benkendorferstraße 13 wurde im Juni Richtfest gefeiert.

Foto: Lebensspuren hat Fotograf Ralf Hippelein auch in der Benkendorfer Straße gefunden und mit der Kamera festgehalten. In diesem Treppenhaus herrscht bald wieder Leben.

Das Gebäude hat sich im Rahmen der Befundsuntersuchung als kulturgeschichtlich bedeutsame Wundertüte entpuppt. So konnte der Balkendachstuhl auf das Jahr 1474 datiert werden, es wurden mittelalterliche Lehmaufstriche, Bohlendecken und Holzständer gefunden. „Das Gebäude bildete ursprünglich gemeinsam mit den Nachbarhäusern 9 bis 15 einen einheitlichen Block“, erklärt Architektin Susanne Grad. „Wir vermuten, dass diese Häusereinheit als Lagerhaus genutzt wurde.“
Im Laufe der Jahrhunderte haben insbesondere in der Nummer 13 zahlreiche Umbauten stattgefunden, die zu großen Schäden in der Bausubstanz geführt haben. Insbesondere der in den 1920er-Jahren ausgebaute Keller hat bei den Sanierungsarbeiten Probleme bereitet. „Der Baugrund war so schlecht, dass wir 500 Eichenpfähle in den Boden rammen mussten“, so Susanne Grad weiter. Die Idee hierzu lieferte Statiker Robert Rester. Aktuell sind die Zimmerer der Firma Eckstein aus Bergen sowie die Rohbaumeister der Firma Knörr aus Heilsbronn am Werk. Um die Lehmdecken kümmert sich die Firma Giurdanella aus Schwabach.

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