Gruppenbild1Im Rahmen der Verleihung ihres Kulturmeters würdigten die Schwabacher Grünen das langjährige Wirken der Gewobau der Stadt Schwabach GmbH für die Denkmalpflege in der Altstadt mit dem sogenannten „Sondermeter“.

Der „Sondermeter“ ist eine undotierte Ergänzung zum „Kulturmeter“ und wird für besondere Leistungen im kulturellen Leben der Stadt verliehen.

Vorstandssprecherin Christine Krieg betonte, dass die Leistungen der Gewobau ein Segen für die Stadt seien: „Würde es sie nicht bereits geben, müsste man sie erfinden. Dass Sie sich nicht nur auf das Kerngebiet des geförderten Wohnens hinsichtlich Neubau, Erhalt und Bewirtschaftung beschränken, sondern sich als wichtiger Akteur im Bereich der Denkmalpflege engagieren, ist einer der Faktoren, der das Leben in der Stadt attraktiv machen, viel zur Lebensqualität beitragen und Identifikation schaffen“, richtete Christine Krieg lobende Worte in Richtung des Gewobau-Geschäftsführers Harald Bergmann.

Bezirksheimatpflegerin Dr. Andrea Kluxen betonte in ihrer Laudatio die vorbildhafte Arbeitsweise der Gewobau, die Impulsgeber für die Altstadtsanierung sei und auch Eigentümer benachbarter Gebäude zur Sanierung animiere. Selbst Gebäude, die private Eigentümer überfordern würden, konnten dank der Gewobau gerettet werden und stellen heute Schmuckstücke dar.

Sondermeter 2xGeschäftsführer Harald Bergmann bedankte sich für den Sondermeter und freute sich sichtlich, dass die Arbeit „seiner Gewobau“ diese Anerkennung erfährt. In seiner Replik würdigte er die Rolle seines Vorgänger Günter Bieringer, der den Startschuss für das Engagement im Denkmalschutz gab. Die sogenannten Fischerhäuser bildeten 1997 den Auftakt und es folgten zahlreiche weitere Objekte, von denen die Zinkburg in der Boxlohe, die Laubhütte in der Synagogengasse und die Rohrersmühle die bekanntesten sind. Auch die Sanierung und Sicherung der Keller unter dem Pinzenberg konnte die Gewobau verwirklichen. Derzeit stehen der Umbau der Iffland-Druckerei zu einem Stadthotel sowie das Engagement im „Alten DG“ im Fokus. Bergmann bezeichnete den Denkmalschutz als „Kür“ für alle Mitarbeiter. Während Neubau und Verwaltung von Wohnungen sehr überschaubar und planbar seien, entstehen im Denkmalbereich nahezu täglich neue Situationen, die die Kreativität der Mitarbeiter fordern. Er betonte die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den Denkmalschutzbehörden, mit denen er bislang durchwegs sehr lösungsorientiert zusammenarbeiten konnte.

Mit dem Kulturmeter wurde das Akkordeon-Ensemble Balgverschluss e.V. ausgezeichnet.

Gruppenbild: Erhard Grundl MdB, kulturpolitischer Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion, Christine Krieg, Vorstandssprecherin der Schwabacher Grünen, Dr. Andrea Kluxen, Bezirksheimatpflegerin/Laudatorin, Klaus Neunhoeffer, Fraktionsvorsitzender der Schwabacher Grünen, Birgit Böhm,  Vorsitzende des Akkordeon-Ensemble Balgverschluss e.V., Daniel Grimwood, Roswitha Bieringer, Harald Bergmann, Ursula Kaiser-Biburger, Stadtheimatpflergin/Laudatorin, Bernhard Spachmüller, Vorstandssprecher der Schwabacher Grünen

Bericht und Fotos: www.gruene-schwabach.de

 

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